Publikationen

Dies ist eine Auswahl meiner wissenschaftlichen Publikationen. Meine  populärwissenschaftlichen Publikationen finden Sie in EASY SCIENCE.

2017

Wege in die Elternschaft.

Kein Kind ohne vorgängigen Kinderwunsch seiner Eltern?
Waltraud Cornelißen & Abedieh, Jasmin & Langmeyer-Tornier, Alexandra N.
in: Zeitschrift für Familienforschung Jg. 29, 2/2017: 202-227
2017
In diesem Beitrag wird rekonstruiert, welch zentrale Bedeutung der Fertilitätsintention zur Erklärung der Anzahl und des Timing von Geburten beigemessen wird. Auf der Basis vorliegender empirischer Befunde wird auf die Grenzen der entsprechenden Ansätze aufmerksam gemacht: die Theorie der Nutzenmaximierung, die Theorie des geplanten Verhaltens und das traits-desires-intentions-behavior framework. Anschließend werden eigene Auswertungen zum Zusammenhang von vorgängigen Kinderwunschkonstellationen von Paaren und anschließenden Geburten vorgelegt. Diese basieren auf aktuellen Daten einer deutschen Längsschnittstudie (pairfam). Dabei zeigt sich, dass ein bis zwei Jahre vor der Geburt eines Kindes nur bei drei Viertel aller Paare eine konsensuelle positive Fertilitätsintention bestand. Bei Paaren mit geringer Bildung liegt dieser Anteil bei nur 65%. Im Durchschnitt werden 8,1% der Kinder geboren, obwohl sich ihre Eltern ein Jahr zuvor noch beide gegen ein Kind in den nächsten zwei Jahren ausgesprochen hatten, weitere 17%, obwohl das Paar noch keinen Konsens in der Kinderfrage erzielt hatte. Bei Dissens ist es von der Kinderwunschkonstellation in der Paarbeziehung abhängig, ob sich mit der Geburt die egalitarian rule bestätigt oder nicht. Die Autorinnen sehen die Notwendigkeit, ein neues bzw. erweitertes Verständnis für Fertilität zu entwickeln. Sie plädieren dafür, das Leben von Paaren nicht nur als eine Verknüpfung von Intentionen und Rahmenbedingungen für deren Umsetzung zu betrachten, sondern auch als eine Verknüpfung von Alltagspraxen. Im Alltag von Paaren aber dient Sexualität nicht nur dem Zweck der Zeugung von Nachwuchs. Schwangerschaften entstehen deshalb regelmäßig auch als nicht intendierte Folgen von Sex bei Paaren, die sich zu einer gemeinsamen Zukunft mit Kind noch gar nicht entschieden haben.

Der lange Weg zur "guten" Schwangerschaft.

Über das paarinterne Management von Dissens um die Kinderfrage und die Relevanz von Macht und Geschlecht in diesem Prozess
Cornelißen, Waltraud & Buschmeyer, Anna
in: GENDER 9. Jg., Heft 2/2017: 12-29
2017
Für Paarbeziehungen auf dem Weg in die Elternschaft gilt als Norm, dass ein Kind von beiden Partner_innen gemeinsam gewollt sein sollte, bevor eine Schwangerschaft eintritt. Haben Partner_innen in der Kinderfrage einen Dissens oder tritt eine Schwangerschaft ungewollt ein, so geraten sie unter Zugzwang. Der Dissens muss gemäß dieser Norm auf die eine oder andere Art gelöst, die Akzeptanz gemeinsam vollzogen werden. Auf der Grundlage qualitativer Interviews mit Paaren, die gerade ein Kind bekommen haben oder eines erwarten, stellen wir drei Strategien vor, die vom Partner oder der Partnerin genutzt werden, um zu einem Ergebnis zu gelangen: das stete Drängen auf ein Kind, der wechselseitige Austausch von Argumenten und die Manipulation. In diesen Prozessen spielen Fragen von Macht ebenso eine Rolle, wie ein vielfältiges Geschlechterwissen, ein „Wissen“ um männliche und weibliche Körper sowie männliche und weibliche Zuständigkeiten. Dieses Wissen korrespondiert mit geschlechtsspezifischen Praktiken im Umgang mit dem Dissens. Das Zusammenspiel von Strategien, Macht und Geschlecht steht im Mittelpunkt der Analyse.

2016

Coparenting.

Wie kooperieren Eltern in Bezug auf die Versorgung, Betreuung und Erziehung ihrer Kinder nach einer Trennung?
Waltraud Cornelißen, Anna Monz
in: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 36. Jg. Heft 1, Seite 434-449
2016

Das Timing von Kindern.

Relationale Praktiken in spätmodernen Beziehungswelten
Waltraud Cornelißen
in: Journal für Psychologie 24. Jg., 2016, Heft 1
2016
In spätmodernen Beziehungswelten sind langfristige Lebenspläne, die sich an gesellschaftlich verankerten Erwartungen orientieren eher rar. In der Gegenüberstellung eines modernen Paares und einer Frau in postmodernen Beziehungswelten wird veranschaulicht, wie das Timing in postmodernen Beziehungen geschieht. Die handlungsleitenden Maßstäbe für die Akzeptanz von nicht beabsichtigten Schwangerschaften und die emotionalen Impulse zugunsten von gewollten Schwangerschaften sind sehr situationsgebunden und hoch individualisiert. Den im modernen Sinne »richtigen« Zeitpunkt für Kinder gibt es in spätmodernen Beziehungswelten nicht.
Beim Journal für Psychologie ansehen

2015

Frühe Elternschaft: riskant, gewagt und instabil.

Waltraud Cornelißen, Walter Bien
2015
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2014

Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa – vorläufiges Fazit und Ausblick

Detlev Lück, Waltraud Cornelißen
in: Lück, Detlev/Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa, Reihe: Der Mensch als soziales und personales Wesen, S. 295-308
Lucius & Lucius Stuttgart 2014
Rezension des Buches bei socialnet

Konstruktionen von Geschlecht in Kindheit und Jugend

Waltraud Cornelißen, Inga Pinhard
in: Lück, Detlev/Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa, Reihe: Der Mensch als soziales und personales Wesen, S. 113-144
Lucius & Lucius Stuttgart 2014

Theoretische Perspektiven auf Geschlecht in familialen Lebensformen

Waltraud Cornelißen
in: Lück, Detlev/Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa, Reihe: Der Mensch als soziales und personales Wesen, S. 55-89
Lucius & Lucius Stuttgart 2014

Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa

Reihe: Der Mensch als soziales und personales Wesen
Detlev Lück, Waltraud Cornelißen (Hrsg.)
Lucius & Lucius Stuttgart 2014
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Verselbständigungsprozesse von Kindern in Familien im Übergang von der Kindheit ins Jugendalter

Waltraud Cornelißen, Christine Entleitner
in: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 34. Jg., 2014, H. 1: 4-22
2014
Der Artikel bietet einen Einblick in theoretische Zugänge zum Thema Verselbständigung im Kindes- und Jugendalter und referiert den aktuellen internationalen Forschungsstand zu Verselbständigungsprozessen am Ende der Kindheit. Konzepten praktischer und sozialer Verselbständigung folgend werden zudem auf der Basis einer Sekundäranalyse (N=2.829) einer repräsentativen Kinder-und Jugendstudie (AID:A-Survey 2009) Prozesse der Verselbständigung zwischen dem 13. und dem 17. Lebensjahr beschrieben. Als Indikatoren praktischer Verselbständigung fungieren das selbständige Ausführen von Aktivitäten, die jüngere Kinder allenfalls in Begleitung ihrer Eltern verfolgen, sowie die Übernahme von Hausarbeit und das selbständige Verfügen über finanzielle Mittel. Als Indikatoren für soziale Verselbständigung werden der Rückzug aus Familienaktivitäten, die Erweiterung des Kreises, der um Rat und Unterstützung gefragt wird, über die Eltern hinaus und das Eingehen einer festen Partnerschaft genutzt. Bei der Beschreibung der Verselbständigungsprozesse finden geschlechtsspezifische Differenzen und der Einfluss von Kontextfaktoren Beachtung. Ein zentrales Ergebnis ist, dass praktische und soziale Verselbständigung und das Vertrauen der Kinder bzw. Jugendlichen in ihre Fähigkeit, das eigene Leben zu steuern, mit dem Alter zunehmen und dass diese Entwicklung gleichzeitig geschlechtsspezifisch verläuft.
Schlüsselwörter: Entwicklungsaufgaben, Selbständigkeit, Kinder, Jugendliche, Mädchen, Jungen, praktische Verselbständigung, soziale Verselbständigung, Selbstvertrauen
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2013

Doppelkarrierepaare – gleichgestellt oder doch nur in der „Illusion der Emanzipation“?

Waltraud Cornelißen, Nina Bathmann
in: Krüger, Dorothea u.a. (Hrsg.): Familie(n) heute. Entwicklungen, Kontroversen, Prognosen, S. 304 - 323
Beltz Juventa Weinheim 2013
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Das Timing der Familiengründung und dessen Folgen für Familien

Claudia Zerle, Waltraud Cornelißen, Walter Bien
in: Zeitschrift für Familienforschung, 1/2012:. 46-66
2013
Ausgehend vom lückenhaften Forschungsstand zu den Folgen des Timing von Elternschaft für die Lebenslage, Lebensform, und Lebensführung von Müttern, Vätern und Kindern werden Hypothesen zu diesem Zusammenhang entwickelt und anschließend mit Daten des DJI-Surveys AID:A für die Familiengründungsphase überprüft. Wo möglich, werden die Befunde mit Daten aus dem Mikrozensus 2007 validiert. Der Analyse sind Überlegungen zur Definition von „früher“ und „später“ Elternschaft vorgeschaltet. Die Untersuchung zeigt, dass zentrale Aspekte der sozialen Lage und der Institutionalisierungsgrad der Paarbeziehung mit dem biografischen Zeitpunkt der Familiengründung variieren. Das Zeitbudget für das Kind und die Zufriedenheit der Eltern werden durch den biografischen Zeitpunkt der Familiengründung aber kaum beeinflusst.
Zeitschrift für Familienforschung

Gemeinsam zum Erfolg?

Berufliche Karrieren von Frauen in Paarbeziehungen
Nina Bathmann, Waltraud Cornelißen, Dagmar Müller (Hg. DJI)
Springer VS, Wiesbaden 2013
Eine Rezension von Prof. Dr. Melanie Steffens bei Amazon
Eine weitere Rezension bei socialnet: http://www.socialnet.de/rezensionen/14784.php
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Das Timing der Familiengründung und seine Folgen für Familien

Waltraud Cornelißen, Claudia Zerle-Elsäßer, Walter Bien
in: beziehungsweise. Informationsdienst des österreichischen Instituts für Familienforschung, April 2013: 1-4
2013
In den letzten Jahren wird immer wieder ein Appell an junge Paare gerichtet, ihre Familiengründung nicht so lange aufzuschieben. Der „Aufschub“1 der Erstelternschaft gilt inzwischen nämlich als Ursache dafür, dass sich die Chance von Paaren verringert, erste und weitere Kinder zu bekommen (Statistisches Bundesamt 2007: 30). Welche Folgen frühe Elternschaft heute aber für die Lebenslage und Lebensform der Eltern und ihrer Kinder hat, findet bisher zumeist nur unsystematisch Beachtung. Deshalb soll hier der Frage nachgegangen werden, wie und mit welchen Ressourcen Familien leben, wenn sie vergleichsweise früh, dem Durchschnitt entsprechend oder erst relativ spät im Lebenslauf gegründet werden.2 Dabei stehen Familien im Fokus, deren erstes Kind das siebte Lebensjahr noch nicht erreicht hat. So lassen sich die Befunde einer erweiterten Familiengründungsphase zuordnen. Es werden Daten des DJI-Surveys AID:A 2009 genutzt und mit Daten des Mikrozensus 2007 validiert.
Beim Informationsdienst des österreichischen Instituts für Familienforschung ansehen

Die private Seite von Frauen- und Männerkarrieren

Nina Bathmann, Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Sozialisation und Erziehung (ZSE), 4/2013, 350 - 364
2013
Die Verfestigung und die Veränderung der kulturellen Schemata geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung lassen sich auf mehreren Ebenen untersuchen, zum Beispiel auf den Ebenen der politischen und der betrieblichen Akteure. Hier interessiert aber die Ebene des Paares. Über eine Analyse der Handlungsstrategien von Doppelkarrierepaaren wird gezeigt, wie kulturelle Schemata der Arbeitsteilung auf der Ebene der Paarbeziehung hergestellt werden. Das Handeln der Akteure stellt unseres Erachtens eine treibende Kraft des kulturellen Wandels dar. Die Paare stellen kulturelle Schemata her, reproduzieren oder verändern diese in ihrem alltäglichen Tun und betreiben damit ein doing culture. Auf der Basis einer empirischen Studie zu Karriereverläufen von Frauen in Paarbeziehungen wird gezeigt, wie es speziell hoch qualifizierten Paaren gelingt, gemeinsam das Modell des Doppelkarrierepaares dauerhaft zu etablieren. Mit diesem Lebensmodell sind Paare deutlich dem Geschlechterarrangement voraus, das der konservative deutsche Wohlfahrtsstaat mit seiner unentschlossenen Modernisierung heute stützt. In diesem Zusammenhang werden die zentralen Orientierungsrahmen und Handlungsstrategien der erfolgreichen Doppelkarrierepaare identifiziert und Hinweise auf die Genese ihrer Handlungspraxis gegeben.
Schlüsselwörter: Doppelkarrierepaare, Paarbeziehung, Karriere, Handlungsstrategie, Orientierungsrahmen
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2012

Frühe und späte Elternschaft.

Das Timing der Familiengründung und seine Folgen
Claudia Zerle, Waltraud Cornelißen, Walter Bien
in: Rauschenbach, Thomas, Bien, Walter, (Hrsg.): Aufwachsen in Deutschland. AID:A – der neue DJI-Survey, S. 178 – 200
Juventa Weinheim 2012
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Erste Schritte in die Selbständigkeit.

Wie sich die gemeinsamen Freizeitaktivitäten von Jugendlichen zwischen dem 13. und dem 17. Lebensjahr verändern
Christine Entleitner, Waltraud Cornelißen
in: DJI-impulse 3/2012: 33-35
2012
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Familie im Wandel der Zeit

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Tagesmütter und –väter (ZeT) Heft 6/2012: 12-14
2012

2011

Die Zukunft von Frauen zwischen Bildungserfolg und Kinderfalle

Waltraud Cornelißen
in: Popp, Reinhold, Pausch, Markus, Reinhardt, Ulrich (Hrsg.): Zukunft. Bildung. Lebensqualität, S. 63-81
LIT-Verlag Wien/Berlin 2011
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Gendergerechte Ansätze in der Schule: Ein Schritt zu mehr Geschlechterdemokratie?

Waltraud Cornelißen
in: Krüger, Dorothea (Hrsg.): Genderkompetenz und Schulwelten. Alte Ungleichheiten – neue Hemmnisse. Reihe Kultur und gesellschaftliche Praxis, S. 87-108
VS Wiesbaden 2011
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Einleitung

Alessandra Rusconi, Waltraud Cornelißen, Ruth Becker
in: Cornelißen, Waltraud, Rusconi, Alessandra, Becker, Ruth (Hrsg.): Berufliche Karrieren von Frauen. Hürdenläufe in Partnerschaft und Arbeitswelt, S. 9-20
VS Wiesbaden 2011
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Karriere, Kinder, Krisen.

Warum Karrieren von Frauen in Paarbeziehungen scheitern oder gelingen
Nina Bathmann, Dagmar Müller, Waltraud Cornelißen,
in: Cornelißen, Waltraud, Rusconi, Alessandra, Becker, Ruth (Hrsg.): Berufliche Karrieren von Frauen. Hürdenläufe in Partnerschaft und Arbeitswelt, S. 105-149
VS Wiesbaden 2011
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Berufliche Karrieren von Frauen.

Hürdenläufe in Partnerschaft und Arbeitswelt
Waltraud Cornelißen, Alessandra Rusconi, Ruth Becker (Hrsg.)
Springer VS, Wiesbaden 2011
In vorliegendem Band werden Karrieren von Frauen unter Berücksichtigung ihrer privaten Lebenssituation untersucht. Die ideale Führungskraft muss in vielen Bereichen im Prinzip allzeit verfügbar, mobil und flexibel sein. Dies war männlichen Führungskräften gut möglich, da ihre Partnerinnen oft bereit waren, Haus und Kinder zu versorgen. Doch Frauen wollen auch selbst berufliche Chancen wahrnehmen. Was, wenn ihre Karrieren hohen und flexiblen Arbeitseinsatz und das Arbeiten an wechselnden Orten verlangen? Ist das Leben in einer Partnerschaft für Frauen dann ein Karrierehindernis? Sind Frauen als Single flexibler, mobiler und beruflich erfolgreicher? Wie und unter welchen Bedingungen gelingt Frauen in Partnerschaften eine eigene Karriere? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Fächer und Berufsfelder der beiden Partner und wie werden Paar- und Elternschaftskonzepte für die Karrieren von Frauen in Paarbeziehungen relevant?
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Karriere, Partnerschaft, Kinder – Wie geht das zusammen?

Nina Bathmann, Waltraud Cornelißen, Dagmar Müller
in: Ruth Becker, Waltraud Cornelißen Alessandra Rusconi (Hrsg.): Frauen an die Spitze Was ist zu tun? Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik; BMBF-Broschüre S. 15-19
2011
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Frauen an die Spitze. Was ist zu tun?

Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
Ruth Becker, Waltraud Cornelißen, Alessandra Rusconi (Hg.)
BMBF-Broschüre
2011
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2010

Der Alltag von Mehrkinderfamilien – Ressourcen und Bedarfe. Forschungsbericht

Barbara Keddi, Claudia Zerle, Andrea Lange, Waltraud Cornelißen
2010
Artikel als PDF

2009

Sex and Gender im Jugendalter

Waltraud Cornelißen
In: Schweer, Martin K. W. (Hrsg): Sex and Gender, S. 23-35
Peter Lang, Bern 2009
Information über das Buch beim Verlag

Zur Relevanz von Geschlechterstereotypen für Berufswahlentscheidungen - eine Herausforderung für die Gleichstellungspolitik

Waltraud Cornelißen
in: Baer, Susanne u.a. (Hrsg.): Schubladen Schablonen Schema F. Stereotype als Herausforderung für die Gleichstellungspolitik, München, S. 67-88
USP Publishing Kleine Verlag 2009
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Mütter der Nation

Waltraud Cornelißen
DJI Bulletin 4/2009, Heft 88: 12-13
2009
Frauen leisten immer noch den Hauptteil der Erziehungs- und Hausarbeit. Woran die Geschlechtergerechtigkeit in der Familie scheitert.
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2008

Mann werden im Zivildienst - ein vernachlässigter Aspekt in der Debatte um den Zivildienst

Inken Tremel, Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterstudien, 1/2008: 30-43
2008

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Waltraud Cornelißen
In: Badura, Bernhard, Schröder, Helmut, Vetter, Christian (Hrsg.): Fehlzeiten-Report 2007. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Arbeit, Geschlecht und Gesundheit. Geschlechteraspekte in betrieblichen Gesundheitsmanagements, S. 175-189
Springer Heidelberg 2008
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Lebenswünsche junger Menschen und die Bedeutung geschlechterstereotyper Muster

Waltraud Cornelißen, Martina Gille
in: Betrifft: Mädchen, Jg.: 21, 4/2008: 148-155
2008
Waltraud Cornelißen und Martina Gille präsentieren Ergebnisse aus dem großen Jugendsurvey des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München, der einen Teil der regelhaften Sozialberichterstattung des Instituts darstellt. Als "Dauerbeobachtung" werden in zeitlichen Abständen auf breiter Basis Wiederholungsbefragungen zu Lebenslagen, Lebensentwürfen, Wertorientierungen sowie zu gesellschaftlichen und politischen Orientierungen bzw. Handlungsweisen vorgenommen. Dabei geht es um die Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener (12 bis 29-Jährige). Die Autorinnen konzentrieren sich in diesem Beitrag auf Ergebnisse aus dem Bereich "Lebenswünsche/-vorstellungen und Geschlechterdifferenzen".
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Was wird aus Mädchen und Jungen?

Berufsfindung und Lebensplanung
Waltraud Cornelißen
in: KiTa spezial, 3/2008: 38-41
2008

2007

Schule - was dann?

Junge Frauen und Männer in Bayern. Bericht für die Kommission für Mädchen- und Frauenarbeit des Bayerischen Jugendrings
Waltraud Cornelißen, Hildtrud Bayer
2007
Vortragsfolien als PDF

Jungen und junge Männer in Deutschland.

Lebenssituationen – Problembereiche – Maßnahmen
Inken Tremel, Waltraud Cornelißen
2007
Artikel als PDF

Mädchen und junge Frauen in Deutschland.

Lebenssituationen – Problembereiche – Maßnahmen
Inken Tremel, Waltraud Cornelißen
2007
Artikel als PDF

Anforderungen an die Forschung

Waltraud Cornelißen, Sabine Sardei-Biermann
in: Cornelißen, Waltraud/ Fox, Katrin (Hrsg.): Studieren mit Kind. Die Vereinbarkeit von Studium und Elternschaft: Lebenssituationen, Maßnahmen und Handlungsperspektiven, S. 177-184
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2007

Studieren mit Kind.

Die Vereinbarkeit von Studium und Elternschaft: Lebenssituationen, Maßnahmen und Handlungsperspektiven
Waltraud Cornelißen, Katrin Fox (Hg.)
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2007
Angesichts der geringen Geburtenrate insbesondere von Akademikerinnen wird neuerdings die Frage aufgeworfen, ob Frauen mit hohen Bildungsaspirationen eine Familiengründung nicht schon während des Studiums planen sollten? Gelegentlich wird sogar behauptet, das Studium stelle für junge beruflich ambitionierte Frauen mit Kinderwunsch die beste Phase für eine solche Entscheidung dar. Die Frage nach der Vereinbarkeit eines Studiums mit Kind ist der zentrale Gegenstand dieses DJI-Bandes. Er beinhaltet Beiträge zu der Lebenssituation und den Lebensentwürfen junger Frauen und Männer, exemplarische Berichte von einzelnen Hochschulen über Maßnahmen zur Verbesserung der Situation studierender Eltern, Erfahrungsberichte studierender Mütter sowie einen Ausblick auf Forschungs- und Handlungsbedarfe.
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Einleitung

in: Cornelißen, Waltraud/ Fox, Katrin (Hrsg.): Studieren mit Kind. Die Vereinbarkeit von Studium und Elternschaft: Lebenssituationen, Maßnahmen und Handlungsperspektiven, S. 7-10
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2007

Bildung und Geschlecht - sind Jungen in der Schule benachteiligt? Zahlen und Fiktionen

Waltraud Cornelißen
In: Jungen. Publikationsreihe SCHÜLER. Wissen für Lehrer, Hannover, Erhard Friedrich GmbH, 2007: 82-85
2007
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2006

Frauen zwischen Bildungserfolg und Kinderfalle

Waltraud Cornelißen
in: Das Magazin des Bayerischen Landesfrauenausschusses, Jg. 1, 1/2006: 6-8
2006

Sind Jungen in der Schule benachteiligt?

Waltraud Cornelißen
in: Erziehung und Wissenschaft in Niedersachsen, 12/2006: 24-25
2006

Lebensentwürfe - politisch steuerbar?

in: Berliner Debatte Initial, 17. Jg, 3/2006: S. 24-36
2006

Berufsfindung und Lebensplanung in unübersichtlichen Zeiten

Waltraud Cornelißen
in: Caritas Schweiz (Hrsg.): 2007 Sozialalmanach Schwerpunkt: Eigenverantwortung. Das Caritas- Jahrbuch zur sozialen Lage in der Schweiz. Trends, Analysen, Zahlen, S. 197-208
Caritas-Verlag Luzern 2006

Von der Frauenbewegung zur Geschlechterforschung

Waltraud Cornelißen
in: Gleichstellung in der Praxis 6/2006: 27-31.
2006

Kinderwunsch und Kinderlosigkeit im Modernisierungsprozess

Waltraud Cornelißen
in: Berger, Peter A./Kahlert, Heike: Der demographische Wandel. Chancen für die Neuordnung der Geschlechterverhältnisse, S. 137-163
Campus Frankfurt/Main, New York 2006
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2005

Lebenswünsche junger Menschen und die Bedeutung geschlechterstereotyper Muster

Waltraud Cornelißen, Martina Gille
in: Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterstudien, 4/2005: 52-67
2005

Gesundheitsstatus und Gesundheitsrisiken von Frauen und Männern

Monika Stürzer, Waltraud Cornelißen
in: Cornelißen, Waltraud (Hrsg.) (2005): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, München 2005: 449-496
2005
Report als PDF

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Christian Dressel, Waltraud Cornelißen, Karin Wolf
in: Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, München, 2005: 266-341
2005
Report als PDF

Soziale Sicherung

Christian Dressel, Waltraud Cornelißen, Vera Lohel, Monika Stürzer
in: Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, München, 2005: 385-484
2005
Report als PDF

Erwerbseinkommen von Frauen und Männern

Waltraud Cornelißen, Christian Dressel, Vera Lohel
in: Cornelißen, Waltraud (Hrsg.): Gender-Datenreport. Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, München, 2005: 149-213
2005
Report als PDF

Gender-Datenreport.

Kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des BMFSFJ und in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt
Waltraud Cornelißen (Hg.)
2005
Report als PDF

Lebensentwürfe junger Frauen

Waltraud Cornelißen
in: Informationes Theological Europae. Internationales ökumenisches Jahrbuch für Theologie, Hrsg. v. Ulrich Nembach u.a.: S. 47-60
2005

Gleichberechtigung braucht Vernetzung

Waltraud Cornelißen
in: von Wrangell, Ute, Wurms, Renate (Hrsg.): Gleichberechtigung braucht Streiterinnen, Hannover, S. 28-39
2005

German adolescents time use from 1991 to 2001: Is gender symmetry in sight?

Karen Blanke, Waltraud Cornelißen
in: Society and Leisure, Vol. 28, No. 2: 511-530
2005
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2004

Bildung und Geschlechterordnung

Einige Anmerkungen zur Debatte um die Benachteiligung von Jungen in der Schule
2004
Artikel lesen

Berufsfindung in einer geschlechterkodierten Welt

Oliver Brandt, Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift. für Frauenforschung und Geschlechterstudien Heft 4/2004: 21-38
2004

Zeitbudgets von Mädchen und Jungen: Zeit zum Leben-Lernen?

Waltraud Cornelißen, Karen Blanke
in DJI-Bulletin Nr. 69: 2
2004

Zeitverwendung von Mädchen und Jungen

Waltraud Cornelißen, Karen Blanke
in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Alltag in Deutschland – Analysen der Zeitverwendung, Bd. 43 der Schriftenreihe Forum der Bundesstatistik, Wiesbaden: 160-174
2004
Artikel lesen

Lebensentwürfe junger Frauen

Waltraud Cornelißen
in: Der Gynäkologe, 7/2004: 585-590
2004

Einige Anmerkungen zur Debatte um die Benachteiligung von Jungen in der Schule

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien 1/2004: 128-136
2004

2003

Einleitung

Waltraud Cornelißen, Monika Stürzer
in: Stürzer, Monika/ Roisch, Henrike/ Hunze, Annette/ Cornelißen, Waltraud: Geschlechterverhältnisse in der Schule, S. 13-20
Leske + Budrich, Opladen 2003
Das Lernen in der Schule findet innerhalb von strukturellen Rahmenbedingungen statt und ist immer abhängig von den beteiligten AkteurInnen. SchülerInnen und LehrerInnen machen in diesem Lebensraum je unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Interaktionspartnern und mit den strukturellen Voraussetzungen des Schulalltags. Das Buch untersucht diese Zusammenhänge auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes in Bezug auf Schulleistungen, Interessen und Interaktionsprozesse. Es geht auf die Koedukationsdebatte ein und gibt einen Überblick über die strukturelle Geschlechterverteilung innerhalb der Schulorganisation. Die Ergebnisse der Schulbuchforschung zu Geschlechtsrollenstereotypen werden diskutiert und es wird ein Überblick über geschlechterdifferenzierende Forschung zum Einsatz neuer Medien in der Schule gegeben. Die dargestellten Forschungsergebnisse werden kritisch reflektiert und auf ihre aktuelle Gültigkeit hin überprüft.
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Geschlechterverhältnisse in der Schule

Monika Stürzer, Henrike Roisch, Annette Hunze, Waltraud Cornelißen
Leske + Budrich, Opladen 2003
Das Lernen in der Schule findet innerhalb von strukturellen Rahmenbedingungen statt und ist immer abhängig von den beteiligten AkteurInnen. SchülerInnen und LehrerInnen machen in diesem Lebensraum je unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Interaktionspartnern und mit den strukturellen Voraussetzungen des Schulalltags. Das Buch untersucht diese Zusammenhänge auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes in Bezug auf Schulleistungen, Interessen und Interaktionsprozesse.
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Dreißig Jahre Forschung zu Geschlechterverhältnissen in der Schule

Waltraud Cornelißen, Monika Stürzer, Henrike Roisch, Annette Hunze
in: Stürzer, Monika, Roisch, Henrike, Hunze, Annette, Cornelißen, Waltraud: Geschlechterverhältnisse in der Schule, S. 217-243
Leske + Budrich, Opladen 2003
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2002

Junge Frauen - junge Männer.

Daten zur Lebensführung und Chancengleichheit. Eine sekundäranalytische Auswertung
Waltraud Cornelißen, Martina Gille, Holger Knothe, Hannelore Queisser, Petra Meier, Monika Stürzer
Springer VS, Wiesbaden 2002
Die vorliegende Sekundäranalyse bietet - auf der Basis aktuellen Datenmaterials - eine vergleichende Dokumentation von Interessen, Lebensführung und Teilhabechancen junger Frauen und junger Männer. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen die 14- bis 23-Jährigen, also die „jungen“ Jugendlichen und deren jeweilige Handlungsspielräume. Vergleiche zu anderen Altersgruppen werden ebenso hergestellt wie Vergleiche zwischen west- und ostdeutschen jungen Frauen und Männern. Darüber hinaus werden wichtige langfristige Trends benannt. Die einzelnen Kapitel liefern eine komprimierte Darstellung zur Entwicklung der Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung und im Übergang zum Beruf und beschreiben Trends in den privaten Lebensformen junger Frauen und Männer. Zudem bieten sie einen Überblick über den Umfang und die Gestaltung von Freizeit und fragen nach dem gesellschaftspolitischen Engagement junger Frauen und Männer. Weiterhin liefern sie Daten über die Gesundheits- und Lebensrisiken junger Frauen und junger Männer und beschreiben die Delinquenzbelastung im Geschlechtervergleich.
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Lebensführung junger Frauen. Chancengleichheit nicht in Sicht

in: DJI-Bulletin Nr. 58, S.2
2002

Freizeit - freie Zeit für junge Frauen und Männer?

Waltraud Cornelißen
in: Cornelißen, Waltraud; Gille, Martina; Knothe, Holger; Meier, Petra; Queisser, Hannelore; Stürzer, Monika: Junge Frauen - junge Männer. Daten zur Lebensführung und Chancengleichheit
Springer VS, Wiesbaden 2002
Beim Verlag ansehen

Die Lebenslage und die Lebensentwürfe junger Frauen in West- und Ostdeutschland. Angleichung oder neue Spaltung?

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 1+2/2002: 38-48
2002

2000

Moderne Heldinnengeschichten.

Zur medialen Präsentation der Unternehmerin.
Waltraud Cornelißen
in: Bandhauer-Schöffmann, Irene; Bendl, Regine (Hrsg.): Unternehmerinnen. Geschichte und Gegenwart selbständiger Erwerbstätigkeit von Frauen, S. 197-219
Peter Lang, Frankfurt/M, Wien 2000
Beim Verlag ansehen

Der Stellenwert des Fernsehens im Alltag von Männern und Frauen

Waltraud Cornelißen
in: Medien & Zeit , 15. Jg., 2/2000, S. 27-39
2000
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1999

Waltraud Cornelißen, Heidemarie Wünsche-Pietzka
in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Demokratische Geschlechterverhältnisse im 21. Jahrhundert. Arbeitshilfen für die politische Bildung 1999: 143-158
1999

Wie befördert das Internet das weltweite Eintreten für Frauenrechte und Geschlechterdemokratie?

Waltraud Cornelißen, Heidemarie Wünsche-Pietzka
in: Zeitschrift für Frauenforschung 4/1999: 42-55
1999

Zur Arbeit der Vernetzungsstelle für kommunale Gleichstellungsbeauftragte

Ute von Wrangell, Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung 4/1999: 103-131
1999

Gleichberechtigung on air?

Zur Präsentation von Männern und Frauen im niedersächsischen Hörfunk. Eine empirische Untersuchung
Waltraud Cornelißen, Christa Gebel
Schriftenreihe der NLM Band 5, Vistas Berlin
1999
Die alltägliche Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit im Hörfunk ist Thema dieses Buches. Untersucht wurden fünf niedersächsische Hörfunkprogramme: NDR1, NDR2, N-Joy, Hit Radio Antenne und radio ffn. Auf der Basis verschiedener inhaltsanalytischer Verfahren wird belegt, dass Frauen im Hörfunk – ähnlich wie im Fernsehen - sehr viel seltener als Männer zu Wort kommen und dass über sie auch nur sehr eingeschränkt berichtet wird. Ebenso wird gezeigt, dass eine Tendenz zu verstärkter Abwertung und klischeegebundener Reduktion stattfindet; Fragen der Gleichberechtigung im Hörfunk nur ganz vereinzelt behandelt werden und fundierte Auseinandersetzungen mit Diskriminierungsmechanismen sowie Diskussionen von Strategien für Chancengleichheit kaum zu finden sind. Die Autorinnen ziehen den Schluß, dass die untersuchten Programme wenig zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Mann und Frau beitragen.
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Soziale Erfahrungen und Selbsterfahrung online

Waltraud Cornelißen
in: medien+erziehung (merz) 43. Jg., 6/1999: 343-347
1999

Alltagswelt und Fernseherlebnis

Waltraud Cornelißen
in: TV diskurs Juli 1999: 35-36
1999
Artikel als PDF

1998

Buchbesprechung: Werner, Petra/Rinsdorf, Lars: Ausgeblendet? Frauenbild und Frauenthemen im nordrhein-westfälischen Lokalfunk

Waltraud Cornelißen
in: Rundfunk und Fernsehen 1998: 118-119
1998
Information über das Buch beim Verlag

Geschlechtsspezifische Medienrezeption?!

Einige Befunde zur geschlechtsspezifischen Rezeption des Mediums Fernsehen.
Waltraud Cornelißen
in: Beinzger, Dagmar/Eder, Sabine/Luca, Renate/ Röllecke, Renate (Hrsg.): Im Wyberspace. Mädchen und Frauen in der Medienlandschaft, Dokumentation, Wissenschaft, Essay, Praxismodelle, GMK-Schriften zur Medienpädagogik 26, Bielefeld: 98-110
1998

Fernsehgebrauch und Geschlecht.

Zur Rolle des Fernsehens im Alltag von Frauen und Männern
Waltraud Cornelißen
Westdeutscher Verlag, Opladen 1998
Der Band bietet einen systematischen Überblick über die deutsche, englische und US-amerikanische publikums- bzw. rezeptionsorientierte Fernsehforschung, wobei die theoretischen Modelle und empirischen Studien daraufhin gesichtet werden, inwiefern sie zur Erklärung der geschlechtsspezifischen Ausprägung des Fernsehgebrauchs beitragen bzw. beitragen können. Die Lektüre wird von zwei Grundannahmen geleitet: Erstens wird, ausgehend von einer akteurs- und handlungsorientierten Mediensoziologie, der Fernsehgebrauch als sozial kontextualisierter Handlungskomplex definiert, der sowohl die Fernsehnutzung als auch die Aneignung des Fernsehangebots umfaßt. Und zweitens wird in Abgrenzung zu biologischen, sozialisationstheoretischen und psychoanalytischen Geschlechtermodellen das soziologische Konzept der Geschlechterkonstruktion präferiert und in die feministische Forschung zum hierarchischen Geschlechtermißverhältnis integriert. Entsprechend stehen folgende Dimensionen des Fernsehgebrauchs im Mittelpunkt: Erstens wird nach der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und ihrem Einfluß auf die Fernsehnutzung sowie auf die Aneignungsformen gefragt. Zweitens gilt das Interesse den medialen Männer- und Frauenbildern, insofern sie geschlechtsspezifische Fernsehnutzungsmuster vorgeben und geschlechtsspezifische Programmpräferenzen und Aneignungsweisen prägen. Drittens wird der Fernsehgebrauch unter der Perspektive relevant, daß die Familie ein Kondensat gesamtgesellschaftlicher patriarchaler Hegemonie darstellt. Viertens stellt sich bezüglich der Aneignungsweisen die Frage nach den Strategien von Zuschauerinnen gegenüber Medienangeboten. die vor allem von männlicher Definitionsmacht bestimmt sind.
Die im Schlußkapitel aufgestellten Anforderungen an Mediengebrauchsmodelle für zukünftige Forschungen zum geschlechtsspezifischen Fernsehgebrauch umfassen u. a. die Forderungen, daß sowohl die Strukturierung von Medienangeboten als auch die Medientechnologien selbst angemessen berücksichtigt werden müssen. So sind im Fernsehen Inszenierungen weiblicher Unterlegenheit bzw. Unterordnung sowie männlicher Dominanz bestimmend. Und die Einführung neuer technischer Geräte in Familienhaushalten verstärken kurz- und mittelfristig meist die Geschlechterhierarchie. Im weiteren wird eine Offenheit sowohl für die Vielfalt von Nutzungsweisen als auch für die Vielzahl von Aneignungsstilen gefordert. Beispielsweise erweist sich die Steigerung der Medienkontakte weniger als Resultat von mehr Freizeit und intensiverer Fernsehnutzung als vielmehr davon, daß Fernsehen und Tätigkeiten im Haushalt parallel geschaltet werden. Drittens wird gefordert, daß nicht nur der situative Kontext des jeweiligen Fernsehgebrauchs, sondern auch der kulturelle sowie biographische Kontext und die sozialstrukturelle Positionierung berücksichtigt werden. Daß in dieser Anforderung letztlich nur die 'class and gender'-Debatte der achtziger Jahre, nicht aber die 'race and gender'-Debatte der neunziger Jahre Eingang findet, ist symptomatisch für die deutschen Wissenschaftsverhältnisse. Viertens wird ein komplexeres 'rational choice'-Modell eingefordert. das nicht nur die optimierende Nutzenorientierung, sondern auch die Vermeidung von Kosten in Betracht zieht. Und abschließend wird eine angemessene Konzeptualisierung der Verschränkung von Medienmacht und Medienvergnügen gefordert. da die vielfältigen und gegenläufigen Rezipientlnnenaktivitäten stets in optionalen Medien- und geschlechterhierarchischen Gesellschaftsverhältnissen situiert sind.
Matthias Thiele (Dortmund)
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Gender Studies und Kommunikationswissenschaft.

Bericht über einen Workshop der Fachgruppe Frauenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften
Waltraud Cornelißen
in: Publizistik 3/1998: 304-306 und ausführlicher in: Zeitschrift für Frauenforschung 3/1998: 133-137
1998

Die Präsentation der Geschlechter und die Behandlung der Geschlechterfrage in den Wortbeiträgen des niedersächsischen Hörfunks

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung 4/1998: 38-43
1998

1997

Frauen in Usbekistan.

Notizen anläßlich einer frauenpolitischen Informationsreise durch Usbekistan
Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung, 4/1997: 106-114
1997

1996

"Anna Maria - eine Frau geht ihren Weg".

Eine Fallstudie zur Präsentation der Geschlechter in Fernsehserien
Waltraud Cornelißen, Renate Engbers
in: Zeitschrift für Frauenforschung 14. Jg. 1+2/1996: 64-105
1996

Zur angemessenen Präsentation der Geschlechter im Fernsehen - Ein Forderungskatalog

Waltraud Cornelißen, Maria Beckmann, Julia Braun, Renate Engbers, Monika Gödecke, Isabel Rodde
in: Zeitschrift für Frauenforschung 14. Jg. 1+2/1996: 105-114
1996

Serienheldinnen als Medium der Vermarktung.

Ein Fallbeispiel.
Waltraud Cornelißen
In: Claudia Mast (Hrsg.): Markt - Macht - Medien. Publizistik im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und ökonomischen Zielen. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften Bd. 23, Konstanz 1996: 393-402
UVK Verlagsgesellschaft mbH Konstanz 1996
Informationen zum Buch

Die Präsentation der Geschlechter im Fernsehen - (K)ein Beitrag zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frau und Mann.

Zielvorgaben an die Sendeanstalten und deren mögliche wissenschaftliche Überprüfung
Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung 14. Jg., 1+2/1996: S. 31-63
1996

Der hilflose Engel in Schwarz - Beobachtungen zur Fernsehserie "Pfarrerin Lenau"

Waltraud Cornelißen
in: Bartsch, Gabriele/Dehlinger, Gisela/Kaden, Kathinka/Renninger, Monika (Hrsg.): Theologinnen in der Männerkirche, Stuttgart: 196-209
Quell Stuttgart 1996
Über das Buch: Wo und wie finden Theologinnen ihren Platz in einer Kirche, die noch immer von Männern bestimmt wird? Wie reagieren Kollegen, Gemeinden und Öffentlichkeit auf Frauen im Talar? Am Beispiel Württembergs beschreiben die Autorinnen die Situation von Theologinnen heute und entwerfen das Bild einer frauenfreundlichen Kirche.
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1995

Die Verwaltungsstrukturreform aus der Sicht von Frauenbeauftragten.

Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Frauenbeauftragten anläßlich der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten in Bremerhaven im September 1994
Waltraud Cornelißen, Ute von Wrangell
in: Zeitschrift für Frauenforschung, 13. Jg. 1+2/1995: 39-51
1995

Wege von Frauen in die Politik.

Möglichkeiten und Grenzen von Kursen zur Qualifizierung von Frauen für politische Aufgaben
Waltraud Cornelißen, Christine Voigt (Hrsg.)
Kleine Verlag Bielefeld 1995
Das vorliegende Buch wird von Karin Derichs-Kunstmann mit einem Abriß zur Entwicklung der politischen Bildungsarbeit mit Frauen eingeleitet. Im Hauptteil werden die Ergebnisse einer empirischen Studie von Waltraud Cornelißen und Christine Voigt vorgestellt, die das aktuelle einschlägige Bildungsangebot in Niedersachsen evaluiert und analysiert haben. Ziel war, zu ermitteln, ob und wie das einschlägige Bildungsangebot dazu beiträgt, auch Frauen für politische Arbeit zu motivieren und zu qualifizieren. Aus Beobachtungs- und Befragungsergebnissen werden Schlußfolgerungen für eine zukünftige Bildungspraxis abgeleitet. Im Schlußkapitel berichten Expertinnen aus der Praxis der politischen Frauenbildungsarbeit (I. Rommel/B.Schmidt/M. Graupner-Kreutzmann; M. Soegtrup; H. Mänz/M. Wolff).
Informationen zum Buch

Zur Präsentation der Geschlechter im Fernsehen.

Bericht über einen Workshop des IFG im Mai 1995 in Hannover
Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung, 13. Jg. 3/1995: 140-141
1995

Die Kategorie "Geschlecht" und ihr Erklärungspotential für die Aneignung von Medieninhalten.

Waltraud Cornelißen
in: Marci-Boehncke, Gudrun/Wischermann, Ulla/ Werner, Petra (Hrsg.): BlickRichtung Frauen. Theorien und Methoden geschlechtsspezifischer Rezeptionsforschung, Weinheim 1995: 15-36
Deutscher Studienverlag, Weinheim 1995
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1994

Latente Typisierungen der Geschlechter im Fernsehen: Ein Fallbeispiel

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung, 12. Jg. 1+2/1994: 123-149
1994

Klischee oder Leitbild?

Geschlechtsspezifische Rezeption von Frauen- und Männerbildern im Fernsehen
Waltraud Cornelißen (unter Mitarbeit von Renate Engbers)
Springer Fachmedien Wiesbaden 1994
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Die geschlechtsspezifische Rezeption von Männer- und Frauenbildern im deutschen Fernsehen

Waltraud Cornelißen
in: Angerer, Marie-Luise/Dorer, Johanna (Hg.): Gender und Medien. Theoretische Ansätze, empirische Befunde und Praxis der Massenkommunikation: Ein Textbuch zur Einführung, Bd. 9 der Studienbücher zur Publizistik und Kommunikationswissenschaft.
Braumüller Wien 1994
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1993

Zur geschlechtsspezifischen Rezeption von Männer- und Frauenbildern in deutschen Fernsehserien

Waltraud Cornelißen
in: Zeitschrift für Frauenforschung, 11. Jg. 1+2/1993: 161-169
1993

Traditionelle Rollenmuster - Frauen- und Männerbilder in westdeutschen Medien

Waltraud Cornelißen
in: Helwig, Gisela/Nickel, Hildegard (Hrsg.): Frauen in Deutschland 1945 - 1992, Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung Bd. 318, Bonn: 53-70
1993
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Sehen Männer und Frauen anders fern?

Waltraud Cornelißen
in: Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg (Hrsg.): Frau und Mann zwischen Tradition und Emanzipation, Stuttgart/ Berlin, 1993: 56-59
1993

Politische Partizipation von Frauen

Waltraud Cornelißen
in: Die Frau in unserer Zeit, 1/1993: 2-6
1993

Politische Partizipation von Frauen in der alten Bundesrepublik und im vereinten Deutschland

Waltraud Cornelißen
in: Helwig, Gisela/Nickel, Hildegard (Hrsg.): Frauen in Deutschland 1945 - 1992, Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung Bd. 318, Bonn: 321-350.
1993
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Familie heute - Leit(d)bilder auf dem Prüfstand

Waltraud Cornelißen
Soziologische Analyse in Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA) (Hrsg.), Dokumentation des AGIA-Kongresses im November 1993 in Fulda zum Thema "Alleingelassen im vereinten Deutschland? Lebenssituation Alleinerziehender
1993

1992

Frauen und Nachrichten

Zum Frauenbild in Nachrichtensendungen
Waltraud Cornelißen, Kirsten Küsters
in: Romy Fröhlich (Hrsg.): Der andere Blick - Aktuelles zur Massenkommunikation aus weiblicher Sicht, Bochum: 123-138
Brockmeyer Bochum 1992

1991

"Women in a changing Europe"

Konferenz für feministische Forschung/Frauenforschung in Europa in Aalborg 1991
in: Frauenforschung 9. Jg. 3/1991:. 107-110
1991

1990

Zur Rolle der Frau in Nachrichtensendungen

Waltraud Cornelißen, Kirsten Küsters
in: Frauenforschung, 8. Jg. 4/1990: 108-119
1990

Politik für alleinerziehende Mütter

Waltraud Cornelißen
in: Verbandszeitschrift der EAF, Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen, Dezember 1990: 39-42
1990

1989

Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland

Rosemarie Nave-Herz, Waltraud Cornelißen
in: Feminin-Maskulin. Konventionen, Kontroversen, Korrespondenzen. Friedrich Jahresheft VII 1989: 54-58
1989

Zweierlei Welten? Tagungsbericht. Feministische Wissenschaftlerinnen im Dialog mit der männlichen Wissenschaft

Waltraud Cornelißen
in: Frauenforschung 7. Jg. 4/1989: 105-107
1989

Strukturen von Gleichstellungsorganen in den Mitgliedstaaten der EG

Waltraud Cornelißen
in: Frauenforschung, 7. Jg. 1+2/1989: 143-156. Wieder abgedruckt in: Informationen für die Frau, 1989 Folge 10: 11-15 und 11/12: 20-22
1989

Notwendige Elemente einer Politik für alleinerziehende Mütter

Waltraud Cornelißen
in: Frauenforschung, Heft 4/1989: 1-11
1989

1988

Gleichheitsvorstellungen in Gleichstellungskonzepten

Waltraud Cornelißen
in: Frauenforschung, 3/1988:1-12, gekürzt wieder abgedruckt in: Fernstudium EKD Hannover, Heft: "Frauen und Männer" Hrsg. von der Evangelischen Arbeitsstelle Fernstudium für kirchliche Dienste, Hannover 1989: 151-157
1988

Buchbesprechung: Klasse Geschlecht - Feministische Gesellschaftsanalyse und Wissenschaftskritik, hrsg. v. Ursula Beer, AJZ Verlag, Bielefeld 1987

in: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau, 16/1988: 59-60
1988

1987

Buchbesprechung: Projekt sozialistischer Feminismus. Geschlechterverhältnisse und Frauenpolitik (Argument Sonderband 110), Berlin, Argument Verlag 1984

Waltraud Cornelißen
in: Soziologische Revue, Sonderheft 2: Soziologie des Geschlechterverhältnisses, hrsg. v. Ilona Ostner, 1987: 264-266
1987